Künstler:innen
In unserem Galerieprogramm präsentieren wir eine sorgfältig kuratierte Auswahl an renommierten und aufstrebenden Künstler, die mit ihrer individuellen Handschrift und Kreativität beeindrucken. Von Malerei über Skulpturen bis hin zu zeitgenössischen Grafiken – entdecken Sie eine Vielfalt an Stilen und Techniken, die inspirieren und berühren.
Erfahren Sie mehr über die Künstler, ihre Werke und Geschichten, und lassen Sie sich von ihrer Kunst begeistern.
Leon Löwentraut
Leon Löwentraut, 1998 in Kaiserslautern geboren, malt seit seiner Kindheit – und diese frühe Leidenschaft ist bis heute spürbar. Seine Werke entstehen mit großer Energie, starken Farben und einem kompromisslosen Ausdruck. Sie sind laut und verletzlich zugleich, direkt und doch voller Geheimnisse.
Gerald Moroder
Der aus Südtirol stammende Bildhauer kombiniert ungewöhnliche Materialien wie Ziegelerde, Porphyr und Siena-Erde zu einzigartigen Kunstwerken, die eine poetische Spannung zwischen Perfektion und Romantik erzeugen. Seine Werke, geformt nach dem Kanon der klassischen Bildhauerei, strahlen eine zeitlose Schönheit und archaische Kraft aus.
Matthias Kostner
Der aus Südtirol stammende Bildhauer kombiniert ungewöhnliche Materialien wie Ziegelerde, Porphyr und Siena-Erde zu einzigartigen Kunstwerken, die eine poetische Spannung zwischen Perfektion und Romantik erzeugen. Seine Werke, geformt nach dem Kanon der klassischen Bildhauerei, strahlen eine zeitlose Schönheit und archaische Kraft aus.
Jörg Schemmann
Schemmanns Werke finden sowohl national als auch international Anerkennung und wurden in zahlreichen Galerien und Kunstmessen ausgestellt. Die Galerie Kunst Herrmann zeigt regelmäßig eine Auswahl seiner Arbeiten, die aufgrund ihrer expressiven Kraft und Vielschichtigkeit immer wieder aufs Neue faszinieren.
Devin Miles
Devin Miles, einst im Grafikdesign und der Malerei tätig, setzt sein Wissen seit 2001 im Siebdruck um. Heute zählt er zu den renommierten Pop-Art-Künstlern. Durch die einzigartige Verschmelzung von Siebdruck, freier Malerei und Airbrush-Technik, prägt er einen unverkennbaren Stil. Bis zu 20 Siebe kommen dabei zum Einsatz, um kraftvolle Bilder auf Aluminiumplatten oder Leinwand zu drucken.
Franz Weidinger
Seit fast 30 Jahren verbindet uns eine enge Zusammenarbeit mit Franz Weidinger – einem Künstler, der von Anfang an mit seiner sensiblen, kraftvollen Bild- und Formsprache beeindruckt hat. Heute zählt Franz Weidinger zu den etablierten Holzbildhauern seiner Generation. Ob reduzierte Figurenstäbe, filigrane Stelen oder geschnitzte „Bücher“ – Weidingers Skulpturen kreisen um das Essenzielle. Seine Arbeiten sind stille Reflexionen über Identität, Verletzlichkeit und das menschliche Dasein – ganz ohne Attribute, Masken oder Symbole.
Andreas Maul
Andreas Maul widmet sich in seiner fotorealistischen Malerei einem ganz besonderen Sujet: Oldtimer werden bei ihm zu Charakterporträts – detailreich, ausdrucksstark und voller Persönlichkeit. In seinen Arbeiten werden Kühlerhauben zu Stirnpartien, Scheinwerfer zu Augen, und der Lack erzählt Geschichten. Es ist eine Hommage an die „Helden seiner Kindheit“, eine ganz persönliche Ahnengalerie des Straßenverkehrs.
Geboren 1979 in Nürnberg und aufgewachsen in Hersbruck, studierte Maul Kommunikationsdesign an der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule sowie Kunsterziehung an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Heute lebt und arbeitet er in Seubersdorf in der Oberpfalz.
James Francis Gill
James Francis Gill, geboren 1934 in Tahoka, Texas, zählt zu den bedeutendsten Vertretern der Pop-Art-Bewegung. Bereits in den 1960er Jahren erlangte er internationale Anerkennung, als das Museum of Modern Art (MoMA) in New York sein Werk Marilyn Triptych in seine Sammlung aufnahm. Mit seinen kraftvollen Darstellungen von berühmten Persönlichkeiten wie Marilyn Monroe, den „Women in Cars“-Motiven und seinen politischen und gesellschaftlichen Arbeiten prägte er die amerikanische Kunstszene nachhaltig.
Susanne Kraisser
Susanne Kraißers Skulpturen – oft Frauenfiguren, ob als Akt oder bekleidet – faszinieren durch ihre starke Präsenz und natürliche Ausstrahlung. Sie schafft es, den menschlichen Körper so darzustellen, dass er sowohl Form als auch inneren Ausdruck transportiert. Ihre Kunst bewegt sich dabei im Spannungsfeld zwischen Lebendigkeit und Form, wodurch ihre Figuren eine besondere emotionale Tiefe erhalten.
Sheila Furlan
Sheila Furlan arbeitet mit einem Material, das kaum Widerstand leistet – und gerade deshalb eine enorme Präsenz entfaltet: Seide. In ihren textilen Arbeiten entstehen fragile Raumkörper, durchlässige Hüllen und schwebende Formen, die weniger Objekt als Zustand sind. Furlan umspannt Leere, macht das Unsichtbare sichtbar und lässt Zwischenräume entstehen. Ihre Werke wirken wie Erinnerungen – zart, flüchtig, beinahe traumhaft. Und doch besitzen sie eine starke körperliche Präsenz im Raum.
Jörn Grothkopp
Eine auffällige Gemeinsamkeit der verschiedenen, sehr unterschiedlichen klassischen Motive, die Jörn Grothkopp in seinen Gemälden auf eine ganz individuelle Art neu interpretiert, ist die Reduktion der Bildelemente auf ihre Grundstrukturen, welche eine radikale Vereinfachung des Bildes bewirkt. Dazu kommt das Merkmal der Unschärfe, wie auch die Tatsache, dass Grothkopp in vielen Bildern Formen und Farben bis fast an ihre Wahrnehmungsgrenze führt.
Die Motive erscheinen wie durch einen Nebel gesehen, stets knapp außer Reichweite des sprachlich und visuell Fassbaren schwebend, gleichsam als hätte sich ein Schleier zwischen gesehenem Objekt und sehendem Subjekt gelegt. Dabei bleibt unklar, ob sich die Gestalten und Motive im Nebel auflösen oder ob sie aus diesem Nebel auftauchen. Handelt es sich bei den verschiedenen Variationen der Mona Lisa um nachempfundene mögliche Vorstufen des fertigen Gemäldes oder um nachträgliche Dekonstruktionen dieses so ikonografischen Bildes?
DAN PYLE
Dan Pyle erschafft mit Blei- und Kohlestift Werke von beeindruckender Präzision und Tiefe. Seine hyperrealistischen Zeichnungen wirken auf den ersten Blick wie Fotografien – doch hinter jedem Strich steckt handwerkliche Perfektion und ein feines Gespür für Licht und Schatten.
Sabine Liebchen
Sabine Liebchen, geboren 1960, lebt und arbeitet heute in Meerbusch bei Düsseldorf. Bereits mit zwölf Jahren stand für sie fest, dass sie Künstlerin werden möchte. Die Auseinandersetzung mit den Werken von Gerhard Richter beeinflusste sie früh – so sehr, dass sie sogar die Schule wechselte, um sich intensiver mit Kunst beschäftigen zu können. Ein späteres persönliches Treffen mit Richter prägte sie nachhaltig in ihrem künstlerischen Selbstverständnis.
Michael Pickl
Im Mittelpunkt des Schaffensvon Michael Pickl steht die Frau, der er eine besondere Leichtigkeit, Einfachheit und geheimnisvolle Schönheit verleiht. Diese positive Ausstrahlung spiegelt sich in seiner Kunst wider und lädt den Betrachter dazu ein, der Welt mit Optimismus und Freude zu begegnen.
Alexandra Hiltl
Seit mehr als 20 Jahren ist die Neumarkterin mit ihren Arbeiten fester Bestandteil im Galerieprogramm. Mehrere Ausstellungsbeteiligungen und die große Sommerausstellung 2008 zeigten ihre vielschichtigen Arbeiten von Stadtansichten bis zu den großformatigen, farbstarken Acrylbildern.
Françoise Lucq
Françoise Lucq ist eine zeitgenössische französische Künstlerin, die ursprünglich aus der Normandie stammt und heute in Cherbourg lebt. Ihre Kunst ist stark von ihrem Studium der angewandten Künste sowie von ihrer Zeit in Polynesien geprägt. Dort ließ sie sich von den lebendigen Farben und ruhigen Landschaften inspirieren, die bis heute ihren künstlerischen Ausdruck beeinflussen. In ihren Werken vereint sie die tropische Wärme polynesischer Motive mit den kühlen, windigen Küstenlandschaften ihrer Heimat.
In Lucqs Arbeiten trifft Abstraktion auf Figuration. Ihre Kunst vermittelt ein Gefühl von Ruhe und Zeitlosigkeit, das den Betrachter in eine intime, traumähnliche Welt entführt. Sie arbeitet mit verschiedenen Medien wie Acryl, Kohle und Collage, wobei ihr dynamischer Einsatz von Farbe und Form eine emotionale und erzählerische Wirkung entfaltet, ohne sich an realistische Darstellungen zu halten.
Hans Pattis
Hans Pattis, geboren und lebend in Völs am Schlern, schöpft seine Inspiration tief aus der Natur und den umliegenden Bergen Südtirols. Als Künstler, der sich stark mit seiner Heimat verbunden fühlt, schafft er beeindruckende Holzskulpturen aus alten Weinbergspalierpfosten. Diese Pfosten, die einst in den Weinbergen der Region verwendet wurden, tragen die Spuren von Zeit und Witterung und werden durch Pattis' künstlerische Hand zu einzigartigen Kunstwerken verwandelt.
Michael Zirn
Michael Zirn (*1954 in Freiburg) arbeitet seit über 30 Jahren als Fotograf im fränkischen Raum – und seit den 1990er Jahren mit einer Technik, die Fotografie und Malerei miteinander verschmelzen lässt: großformatige Silbergelatine-Prints auf Leinwand und anderen Trägern, basierend auf flüssiger Fotoemulsion. Jedes Werk ist ein Unikat, ein Ergebnis vielschichtiger manueller Prozesse, die dem klassischen Dunkelkammerzauber eine neue Dimension verleihen.
Karin Allar
Seit mehr als 20 Jahren ist die Neumarkterin mit ihren Arbeiten fester Bestandteil im Galerieprogramm. Mehrere Ausstellungsbeteiligungen und die große Sommerausstellung 2008 zeigten ihre vielschichtigen Arbeiten von Stadtansichten bis zu den großformatigen, farbstarken Acrylbildern.