Inant | Gerlad Moroder
Mit der Ausstellung "Inant", was im Ladinischen „nach vorne“ oder „vorhin“ bedeutet, präsentierte der Künstler Gerald Moroder beeindruckende Werke, die durch ihre Verbindung zur Natur und der menschlichen Existenz bestechen. In der Galerie Kunst Herrmann zeigte Moroder eine Auswahl an Skulpturen und Bildern, die aus natürlichen Materialien wie Erde und Gestein geschaffen wurden.
Gerald Moroder stammt aus dem Grödental, einer Region, die für ihre lange Tradition in der Bildhauerei bekannt ist. Seine Werke tragen diese Tradition weiter, jedoch auf eine völlig neue und einzigartige Weise. Moroders Skulpturen verkörpern eine tiefgehende Suche nach Balance und Harmonie. Sie stellen Fragen an den Betrachter, laden zur Reflexion ein und wirken dennoch, als ob der Künstler die Antworten bereits kennt.
Die dargestellten menschlichen Figuren scheinen in einem Zustand des Strebens nach innerer Balance zu verharren, was ihre Zeitlosigkeit unterstreicht. Moroder selbst beschreibt sich als ausgeglichen, doch diese Ausgeglichenheit hält ihn nicht davon ab, weiterhin nach Antworten zu suchen und zu hinterfragen. Denn, wie er es ausdrückt: „Wer im Gleichgewicht ist, darf nicht aufhören zu balancieren.“
Mit "Inant" gelang es Moroder, einen tiefen Einblick in das menschliche Streben nach Sinn und Harmonie zu geben. Seine Werke beeindrucken nicht nur durch ihre Materialität und Form, sondern auch durch ihre philosophische Tiefe, die das Publikum nachhaltig berührte.